Ihr Recht, sich vom Kaufvertrag zu lösen
Als Verbraucher haben Sie bei einem Fernabsatzvertrag grundsätzlich das Recht, den Kauf innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen, sofern für den betreffenden Vertrag keine gesetzliche Ausnahme besteht.
Durch einen wirksam erklärten Widerruf sind Sie und wir an die auf den Abschluss des widerrufenen Vertrags gerichteten Willenserklärungen nicht mehr gebunden. Die bereits empfangenen Leistungen sind nach den gesetzlichen Vorschriften zurückzugewähren.
Dieses Recht beruht insbesondere auf den §§ 312g und 355 BGB. Die nachstehenden Informationen erläutern, wie Sie den Widerruf erklären, wie die Rücksendung durchgeführt wird und welche gesetzlichen Folgen sich daraus ergeben.
Andere zwingende Verbraucherrechte, insbesondere Ansprüche wegen mangelhafter oder falsch gelieferter Waren, bleiben von diesen Bestimmungen unabhängig bestehen.
Beginn und Berechnung der Widerrufsfrist
Die reguläre Widerrufsfrist beträgt 14 Tage.
Bei einer Bestellung, deren Waren gemeinsam geliefert werden, beginnt diese Frist mit dem Tag, an dem Sie oder eine von Ihnen benannte dritte Person, die nicht als Beförderer tätig ist, die Ware tatsächlich in Besitz genommen haben beziehungsweise hat.
Haben Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung erworben und werden diese getrennt geliefert, ist grundsätzlich der Erhalt der letzten Ware maßgeblich. Die Frist beginnt dann mit dem Tag, an dem Sie oder die von Ihnen bestimmte empfangsberechtigte Person die letzte Ware erhalten haben beziehungsweise hat.
Bei anderen gesetzlich besonders geregelten Lieferkonstellationen, beispielsweise der Lieferung einer Ware in mehreren Teilsendungen oder Stücken, gelten die entsprechenden besonderen Vorschriften über den Fristbeginn.
Die Fristberechnung erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen. Der Tag des maßgeblichen Warenerhalts wird bei der Berechnung nicht mitgezählt.
Die gesetzliche Widerrufsfrist setzt außerdem voraus, dass die erforderlichen Informationen über das Widerrufsrecht ordnungsgemäß erteilt wurden. Werden entsprechende gesetzliche Informationspflichten nicht erfüllt, gelten die besonderen Vorschriften über den späteren Fristbeginn beziehungsweise die Verlängerung des Widerrufsrechts.
Die Widerrufserklärung
Für einen Widerruf genügt eine eindeutige Mitteilung, aus der Ihr Entschluss hervorgeht, den betreffenden Kaufvertrag zu widerrufen.
Sie müssen hierfür keinen Grund nennen. Auch eine bestimmte sprachliche Formulierung ist nicht vorgeschrieben, solange Ihre Erklärung den Widerrufswunsch unmissverständlich erkennen lässt.
Sie können Ihre Mitteilung über das Online-Kundendienstsystem unserer Website oder über die im Seitenfuß beziehungsweise auf der Seite „Kontakt“ veröffentlichten Kundendienstwege übermitteln.
Insbesondere können Sie Ihre Widerrufserklärung per E-Mail an careteam@wernavix.com richten.
Eine mögliche Formulierung lautet:
„Hiermit widerrufe ich den von mir mit wernavix geschlossenen Kaufvertrag über die in meiner Widerrufserklärung bezeichneten Waren.“
Wenn mehrere Verbraucher gemeinsam einen Vertrag geschlossen haben, kann die Erklärung entsprechend für die betreffenden Personen formuliert werden.
Zur leichteren Bearbeitung empfiehlt es sich, die Bestellnummer, Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, die betroffenen Waren und gegebenenfalls eine Telefonnummer anzugeben.
Diese ergänzenden Angaben dienen der Identifizierung des betreffenden Kaufvertrags und der organisatorischen Abwicklung. Soweit die Widerrufserklärung bereits eindeutig zugeordnet werden kann, wird ihre Wirksamkeit nicht davon abhängig gemacht, dass sämtliche empfohlenen Informationen vorliegen.
Widerruf über die Website
Für die Übermittlung eines Widerrufswunsches kann das auf unserer Website vorgesehene Online-Kundendienstsystem genutzt werden.
Dort können Sie die betreffende Bestellung angeben und uns Ihre Entscheidung zur Vertragsaufhebung mitteilen.
Für Fernabsatzverträge, die über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossen werden und für die ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, gelten außerdem die Anforderungen des § 356a BGB an eine elektronische Widerrufsfunktion.
Die gesetzlich vorgeschriebene Funktion „Vertrag widerrufen“ oder eine gleichbedeutend eindeutig bezeichnete Funktion muss während der Widerrufsfrist gut sichtbar, leicht zugänglich und ständig verfügbar sein.
Über diese Funktion muss es möglich sein, die zur Zuordnung erforderlichen Angaben zu übermitteln oder zu bestätigen. Hierzu gehören der Name des Verbrauchers, Informationen zur Identifizierung des betroffenen Vertrags oder Vertragsteils und Angaben zum elektronischen Kommunikationsmittel für die Eingangsbestätigung.
Anschließend muss die Widerrufserklärung über eine entsprechend bezeichnete Bestätigungsfunktion abgesendet werden können.
Wird ein Widerruf über diese gesetzliche elektronische Funktion übermittelt, bestätigen wir den Eingang unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger. Die Bestätigung enthält die gesetzlich erforderlichen Informationen, insbesondere den Inhalt der Widerrufserklärung sowie Datum und Uhrzeit ihres Eingangs.
Auch bei einer Widerrufserklärung über unser allgemeines Online-Kundendienstsystem bestätigen wir den Eingang zeitnah per E-Mail oder über einen anderen dauerhaft speicherbaren Kommunikationsweg.
Nach Eingang Ihrer Erklärung informieren wir Sie anhand der Bestellinformationen über die weitere Rückgabe- und Erstattungsabwicklung.
Die Nutzung des Online-Systems ist keine ausschließliche Voraussetzung für den Widerruf. Sie können Ihr gesetzliches Recht weiterhin über andere zulässige Kommunikationswege ausüben.
Rechtzeitige Absendung statt abgeschlossener Bearbeitung
Für die Wahrung der gesetzlichen Widerrufsfrist ist entscheidend, dass Sie Ihre eindeutige Widerrufserklärung vor Ablauf der Frist absenden.
Bei einer Mitteilung über unser Online-Kundendienstsystem ist hierfür der Zeitpunkt der wirksamen Übermittlung maßgeblich. Bei einer Erklärung über einen Kundendienstkanal kommt es auf die rechtzeitige Absendung der entsprechenden Nachricht an.
Wird die gesetzliche elektronische Widerrufsfunktion genutzt, gelten ergänzend die besonderen Zugangsregelungen des § 356a BGB.
Die interne Bearbeitung Ihrer Mitteilung, eine gegebenenfalls notwendige Zuordnung der Bestellung und der Zeitpunkt unserer Antwort ändern nichts daran, dass ein rechtzeitig abgesendeter Widerruf fristgerecht erklärt wurde.
Eine nachträgliche Prüfung dient ausschließlich der sachgerechten Durchführung der gesetzlichen Rückabwicklung und der Klärung des betreffenden Bestellvorgangs.
Was nach einem Widerruf mit der Ware geschieht
Nachdem Sie den Kaufvertrag wirksam widerrufen haben, sind die betroffenen Waren grundsätzlich unverzüglich und spätestens innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abgabe Ihrer Widerrufserklärung zurückzusenden oder zu übergeben.
Für die Einhaltung dieser Rücksendefrist genügt es, dass Sie die Ware vor Ablauf der 14 Tage absenden.
Wir stellen Ihnen nach Eingang der Widerrufserklärung zeitnah die für die Rücksendung benötigte Adresse oder entsprechende Rückgabeanweisungen zur Verfügung.
Bitte verpacken Sie die zurückzusendenden Artikel möglichst sorgfältig, damit während der Beförderung keine vermeidbaren Beschädigungen entstehen.
Nach Möglichkeit sollten zusammen mit der Ware auch die ursprünglich mitgelieferten Zubehörteile, sonstigen Bestandteile, Gebrauchsanleitungen, Beilagen, Geschenkartikel und Verpackungsmaterialien zurückgegeben werden.
Das Vorhandensein der Originalverpackung ist jedoch keine allgemeine gesetzliche Voraussetzung für einen wirksamen Widerruf.
Ebenso kann das gesetzliche Widerrufsrecht nicht allein deshalb verweigert werden, weil ein Verbraucher die Ware bereits ausgepackt oder im rechtlich zulässigen Umfang geprüft hat.
Soweit wir eine Abholung der Ware anbieten oder gesetzlich hierzu verpflichtet sind, gelten anstelle der eigenen Rücksendung die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen.
Kosten der Rücksendung
Wenn Sie von Ihrem gesetzlichen Widerrufsrecht Gebrauch machen, übernehmen wir die Kosten der Rücksendung.
Für die Rückbeförderung der vom Widerruf erfassten Ware entstehen Ihnen daher keine von uns zu tragenden Rücksendekosten.
Auch wenn eine Rücksendung wegen eines Produktmangels, eines Transportschadens, einer Falschlieferung, fehlender Bestandteile oder eines anderen von uns zu verantwortenden Umstands erforderlich wird, tragen wir die gesetzlich beziehungsweise nach diesen Bedingungen von uns zu übernehmenden Transportkosten.
Für die Entgegennahme oder Bearbeitung einer Widerrufserklärung berechnen wir keine zusätzlichen Bearbeitungsgebühren.
Die Kostenregelung für die Rücksendung ist von der Frage zu unterscheiden, ob im Einzelfall ein gesetzlicher Anspruch auf Ersatz bestimmter Schäden oder weiterer Aufwendungen besteht. Solche Ansprüche richten sich nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
Rückzahlung des Kaufpreises und der Lieferkosten
Wenn Sie den Vertrag wirksam widerrufen, erstatten wir Ihnen die nach den gesetzlichen Vorschriften zurückzuzahlenden Beträge unverzüglich und spätestens innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag, an dem Ihre Widerrufserklärung bei uns eingegangen ist.
Die Rückzahlung umfasst grundsätzlich die von Ihnen für die widerrufene Bestellung erhaltenen beziehungsweise von uns empfangenen Zahlungen einschließlich der erstattungsfähigen Kosten der ursprünglichen Lieferung.
Bei einem vollständigen Widerruf werden die Kosten der von uns angebotenen günstigsten Standardlieferung nach Maßgabe des Gesetzes erstattet.
Haben Sie ausdrücklich eine teurere Versandart als unsere günstigste angebotene Standardlieferung gewählt, müssen die daraus entstandenen zusätzlichen Versandkosten nicht zurückgezahlt werden, soweit das Gesetz keine andere Rechtsfolge vorsieht.
Für die Erstattung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt wurde.
Eine andere Rückzahlungsmethode kommt nur in Betracht, wenn sie ausdrücklich mit Ihnen vereinbart wurde und Ihnen dadurch keine Kosten entstehen.
Für die Durchführung der gesetzlich geschuldeten Rückzahlung berechnen wir keine Gebühren.
Nach der Veranlassung der Erstattung kann es abhängig von den Verarbeitungsabläufen Ihrer Bank, Ihres Kreditkartenunternehmens oder des beteiligten Zahlungsdienstleisters zu unterschiedlichen Zeitpunkten der sichtbaren Kontogutschrift kommen.
Diese bankinternen Abläufe ändern nichts an den Fristen und Pflichten, die uns gesetzlich für die Rückerstattung treffen.
Wann die Rückzahlung zurückgehalten werden darf
Bei einem Verbrauchsgüterkauf dürfen wir die Rückzahlung unter den gesetzlichen Voraussetzungen zurückhalten, bis wir die zurückzusendende Ware erhalten haben oder Sie einen geeigneten Nachweis über deren Absendung vorgelegt haben.
Maßgeblich ist das jeweils früher eintretende Ereignis.
Haben wir angeboten, die Ware selbst abzuholen, besteht dieses gesetzliche Zurückbehaltungsrecht nicht.
Ein Nachweis über die rechtzeitige Rücksendung kann beispielsweise durch eine geeignete Einlieferungsbestätigung erbracht werden.
Die Möglichkeit, eine Rückzahlung bis zum Erhalt der Ware oder eines Versandnachweises zurückzuhalten, bedeutet nicht, dass vorab eine freiwillige Genehmigung Ihres Widerrufs erforderlich wäre.
Ein wirksam erklärter Widerruf bleibt unabhängig davon bestehen, wann die Rücksendung organisatorisch abgeschlossen wird.
Zulässige Warenprüfung und Wertersatz
Nach dem Erhalt einer Ware dürfen Sie diese untersuchen, um ihre Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise festzustellen.
Dabei dürfen Sie die Ware grundsätzlich in einem Umfang prüfen, wie es zur Beurteilung des Produkts auch in einem Ladengeschäft möglich wäre.
Ein solcher angemessener Umgang führt nicht allein deshalb zu einer Wertersatzpflicht, weil die Ware ausgepackt oder ausprobiert wurde.
Eine andere Beurteilung kann erforderlich sein, wenn das Produkt in einem Umfang verwendet oder behandelt wurde, der für die Feststellung seiner Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht notwendig war.
Ein dadurch verursachter Wertverlust kann bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen einen Anspruch auf Wertersatz begründen.
Dies kann insbesondere bei übermäßigen Gebrauchsspuren, Beschädigungen, erheblichen Verschmutzungen, fehlenden Zubehörteilen oder nicht zurückgegebenen Bestandteilen relevant sein, soweit der jeweilige Umstand tatsächlich auf einen über die zulässige Prüfung hinausgehenden Umgang zurückzuführen ist.
Für die gesetzliche Wertersatzpflicht ist außerdem maßgeblich, ob wir Sie ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht informiert haben.
Eine mögliche Wertminderung wird anhand der konkreten Umstände und des tatsächlich entstandenen Wertverlusts beurteilt.
Das bloße Vorliegen von Nutzungsspuren, das Entfernen gewöhnlicher Verpackungen oder eine eingeschränkte Wiederverkaufsmöglichkeit rechtfertigt für sich genommen keinen pauschalen Abzug.
Selbst wenn im Einzelfall Wertersatz geschuldet ist, führt dies nicht automatisch zum Verlust des wirksam ausgeübten gesetzlichen Widerrufsrechts.
Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei allen Arten von Fernabsatzverträgen.
Eine Ausnahme kann insbesondere für die Lieferung von Waren gelten, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist.
Das Gleiche gilt für Waren, die eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten oder nach entsprechenden individuellen Vorgaben gefertigt werden.
Auch Produkte, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum kurzfristig überschritten würde, können vom gesetzlichen Widerrufsrecht ausgenommen sein.
Bei versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, kann das Widerrufsrecht entfallen, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Dagegen führt das bloße Öffnen einer gewöhnlichen Produktverpackung nicht automatisch zu einem Ausschluss des Widerrufsrechts.
Weitere Ausnahmen können für bestimmte Waren oder Dienstleistungen bestehen, soweit das Gesetz diese ausdrücklich vorsieht und ihre jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Art oder Beschaffenheit eines Produkts allein reicht nicht in jedem Fall aus, um das Widerrufsrecht auszuschließen. Entscheidend sind die in § 312g BGB und gegebenenfalls weiteren gesetzlichen Vorschriften festgelegten Voraussetzungen.
Unabhängig von einer gesetzlichen Ausnahme vom Widerrufsrecht bleiben die Rechte der Verbraucher bei mangelhaften, beschädigten, unvollständig oder falsch gelieferten Waren erhalten.
Insbesondere können unter den gesetzlichen Voraussetzungen weiterhin Nacherfüllung, Ersatzlieferung, Nachbesserung, Minderung, Rücktritt und Schadensersatz verlangt werden.
Klärung und Zuordnung Ihres Widerrufsvorgangs
Nach Eingang Ihrer Widerrufserklärung können wir die übermittelten Angaben mit dem zugehörigen Bestellvorgang abgleichen.
Dies dient der Feststellung, welche Bestellung oder welche Waren vom Widerruf betroffen sind, und ermöglicht eine ordnungsgemäße Rücksendung und Erstattung.
Soweit erforderlich, können wir ergänzende Informationen anfragen, die für die Identifizierung des Kaufvertrags oder die Rückabwicklung vernünftigerweise benötigt werden.
Solche Prüfungen können außerdem dazu beitragen, betrügerische oder missbräuchliche Anträge zu erkennen und unberechtigte Eingriffe in fremde Bestellungen zu verhindern.
Die Prüfung darf jedoch nicht dazu verwendet werden, die Ausübung eines gesetzlich bestehenden Widerrufsrechts unangemessen zu erschweren.
Insbesondere ist die Wirksamkeit einer rechtzeitig abgegebenen eindeutigen Widerrufserklärung nicht von einer freiwilligen internen Freigabe abhängig.
Soweit eine Rücksendung erforderlich ist, erhalten Sie die für die Durchführung notwendigen Informationen zur Rücksendeanschrift, zur vorgesehenen Versandabwicklung und zu den weiteren Schritten.
Freiwillig verwendbare Widerrufsvorlage
Für Ihre Widerrufserklärung können Sie folgende Formulierung verwenden:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns mit wernavix abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der in dieser Erklärung bezeichneten Ware beziehungsweise Waren.
Die Erklärung ist an folgende Kontaktdaten zu richten:
wernavix
7530 Brompton St #764, Houston, TX 77025, USA
E-Mail: careteam@wernavix.com
Zur Zuordnung können Sie Ihre Bestellnummer, die Bezeichnung der betroffenen Produkte, das Bestelldatum und das Datum des Warenerhalts ergänzen.
Ebenfalls können Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Kontakt-E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Ihre Telefonnummer und das Datum Ihrer Widerrufserklärung angeben.
Bei einer schriftlichen Erklärung auf Papier kann eine Unterschrift beigefügt werden. Eine Unterschrift ist jedoch keine allgemeine Voraussetzung für die Wirksamkeit einer eindeutigen Widerrufserklärung.
Die Verwendung dieser Vorlage ist freiwillig. Eine eigenständig formulierte eindeutige Widerrufserklärung, die über das Online-Kundendienstsystem oder einen anderen zulässigen Kommunikationsweg übermittelt wird, ist rechtlich ebenso wirksam.
Widerruf und andere Verbraucheransprüche
Das gesetzliche Widerrufsrecht ist von Ansprüchen wegen eines Sachmangels und von möglichen freiwilligen Rückgabe- oder Umtauschleistungen zu unterscheiden.
Bei einem Widerruf innerhalb der gesetzlichen Frist ist grundsätzlich keine Begründung erforderlich.
Gesetzliche Mängelrechte können dagegen unabhängig davon bestehen, ob die Widerrufsfrist bereits abgelaufen ist.
Ist ein Produkt beschädigt, erheblich von der vereinbarten Beschaffenheit abweichend, unvollständig oder falsch geliefert worden, können Verbraucher ihre gesetzlichen Ansprüche nach den jeweils einschlägigen Vorschriften geltend machen.
Dazu zählen insbesondere die Rechte auf Nacherfüllung sowie bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen Minderung, Rücktritt und Schadensersatz.
Soweit besondere gesetzliche Rechte im Zusammenhang mit digitalen Produkten oder Waren mit digitalen Elementen anwendbar sind, werden diese durch die vorliegende Widerrufsbelehrung ebenfalls nicht eingeschränkt.
Für alle Fälle gilt, dass zwingende gesetzliche Verbraucherrechte Vorrang vor entgegenstehenden Regelungen dieser Belehrung haben.
Änderungen der Widerrufsinformationen
Änderungen gesetzlicher Vorschriften, behördlicher Anforderungen, einschlägiger Plattformregeln oder sachlich begründete Anpassungen unserer betrieblichen Abläufe können eine Überarbeitung dieser Widerrufsinformationen erforderlich machen.
Eine aktualisierte Fassung wird auf unserer Website veröffentlicht und gilt ab ihrer Veröffentlichung für künftige Vorgänge, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.
Eine solche Aktualisierung verändert nicht rückwirkend die Rechte aus bereits geschlossenen Verträgen.
Insbesondere werden gesetzliche Widerrufsfristen, bereits wirksam erklärte Widerrufe sowie bestehende Erstattungs- und sonstige Verbraucheransprüche nicht durch eine spätere Änderung dieser Informationen verkürzt oder aufgehoben.
Fragen zur Ausübung Ihres Widerrufsrechts
Wenn Sie Fragen zum gesetzlichen Widerrufsrecht, zur Rücksendung der Ware, zum Bearbeitungsstand einer Erstattung oder zu weiteren Ansprüchen nach dem Kauf haben, können Sie sich an unseren Kundenservice wenden.
Die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten finden Sie im Fußbereich unserer Website sowie auf der Seite „Kontakt“.
Ihre Anfrage können Sie auch an careteam@wernavix.com richten.
Wir unterstützen die Klärung Ihres Anliegens und informieren Sie über die für den jeweiligen Vorgang erforderlichen weiteren Schritte, ohne die Ausübung Ihrer gesetzlich geschützten Rechte von zusätzlichen, gesetzlich nicht vorgesehenen Voraussetzungen abhängig zu machen.