Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vertragsgrundlage und Einbeziehung der Shop-Regelungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die geschäftlichen Beziehungen, die durch Bestellungen und Einkäufe über unsere Website entstehen. Sie erfassen den gesamten Bestellablauf einschließlich der Warenpräsentation, des Vertragsschlusses, der Bezahlung, der Auftragsbearbeitung, der Lieferung und der anschließenden Kundenbetreuung.

Ergänzende Informationen zu einzelnen Geschäftsabläufen enthalten die auf der Website veröffentlichten Versandbedingungen, Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien, Datenschutzhinweise sowie rechtlichen Hinweise.

Mit dem Besuch oder der Nutzung der Website nehmen Kunden die bereitgestellten Informationen zur Kenntnis. Bei einer Bestellung werden diese Geschäftsbedingungen und die ergänzenden Regelungen Vertragsbestandteil, soweit sie wirksam in den Vertrag einbezogen wurden. Eine bloße Nutzung der Website begründet für sich genommen keine Zustimmung zu vertraglichen Verpflichtungen.

Soweit einzelne Bestimmungen voneinander abweichen und Verbraucherinteressen berühren, bleiben zwingende gesetzliche Vorschriften vorrangig. Wirksam vereinbarte Regelungen, die für Verbraucher günstiger sind, werden durch diese Geschäftsbedingungen nicht verdrängt.

Vom Warenangebot zum Kaufvertrag

Die Präsentation von Artikeln innerhalb unseres Shops soll Kunden die Auswahl und Bestellung ermöglichen. Produktfotografien, Beschreibungen, Preisangaben und sonstige Angebotsinformationen stellen grundsätzlich noch kein rechtsverbindliches Verkaufsangebot unsererseits dar, sondern laden zur Abgabe einer Bestellung ein.

Erst nachdem der Kunde die gewünschten Artikel ausgewählt, die Bestellangaben geprüft und den Bestellvorgang über die hierfür vorgesehene Schaltfläche verbindlich abgeschlossen hat, liegt ein auf den Kauf gerichtetes Vertragsangebot vor.

Geht dieses Angebot bei uns ein, kann zunächst eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail versendet werden. Eine solche Nachricht dokumentiert lediglich den Eingang der Bestellung und ist nicht ohne Weiteres als Annahme des Kaufangebots zu verstehen.

Ein Kaufvertrag entsteht, sobald wir das Angebot rechtswirksam annehmen. Dies kann beispielsweise durch eine entsprechende Auftragsbestätigung, eine Versandbestätigung oder den Beginn der tatsächlichen Vertragserfüllung erfolgen, sofern daraus die Annahme der Bestellung eindeutig hervorgeht.

Eine Bestellung kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen abgelehnt werden, wenn ihrer ordnungsgemäßen Durchführung wesentliche Hindernisse entgegenstehen. Dazu zählen insbesondere offenkundige Preisirrtümer, fehlerhafte Lagerbestände, Zahlungsauffälligkeiten, unvollständige Lieferangaben, konkrete Betrugsverdachtsmomente oder technische Systemfehler.

Ist bereits ein Vertrag zustande gekommen, kommt eine spätere Aufhebung nur auf gesetzlicher oder wirksam vereinbarter Grundlage beziehungsweise im gegenseitigen Einvernehmen in Betracht. Ein allgemeines Recht zur beliebigen Stornierung bereits verbindlicher Kaufverträge besteht nicht.

Soweit eine Bestellung rechtmäßig abgelehnt oder aufgehoben wird und der Kunde bereits gezahlt hat, veranlassen wir die Rückerstattung des entsprechenden Betrags unverzüglich nach Maßgabe der anwendbaren Vorschriften.

Zahlungsabwicklung als Voraussetzung der Bearbeitung

Die Bezahlung ist bei Aufgabe der Bestellung vorzunehmen. Als Zahlungsmittel akzeptiert unser Online-Shop derzeit Visa und Mastercard.

Für die technische Durchführung sämtlicher Zahlungsvorgänge werden externe Zahlungsdienstleister eingesetzt. Vollständige Bankkartendaten werden von uns nicht unmittelbar gespeichert.

Die interne Bearbeitung einer Bestellung beginnt grundsätzlich erst, nachdem die Zahlung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Kann eine Zahlung nicht ausgeführt werden oder wird sie vom Zahlungsdienstleister zurückgewiesen, rückgängig gemacht oder als auffällig eingestuft, kann sich die Bestellabwicklung entsprechend verzögern. Das gilt ebenfalls bei konkreten Anhaltspunkten für eine missbräuchliche oder nicht autorisierte Verwendung des eingesetzten Zahlungsmittels.

Abhängig vom rechtlichen Status der Bestellung und den Umständen des Einzelfalls können wir die Bearbeitung vorübergehend aussetzen oder eine rechtlich zulässige Stornierung veranlassen. Dabei beachten wir die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und die anwendbaren Regelungen des beteiligten Zahlungsdienstleisters.

Bereits entstandene vertragliche Ansprüche und gesetzliche Verbraucherrechte bleiben hiervon unberührt.

Verbindliche Preisangaben und Versandkosten

Die bei der Bestellung zu berücksichtigenden Warenpreise ergeben sich aus den im Shop veröffentlichten Angaben und der unmittelbar vor dem Bestellabschluss dargestellten Kostenübersicht.

Anwendbare Steuern, Einfuhrabgaben, Zollkosten, Abfertigungsentgelte und sonstige notwendige Preisbestandteile sind im ausgewiesenen Warenpreis enthalten, soweit ihre Einbeziehung ausdrücklich angegeben ist oder wir die betreffende Kostenübernahme zugesagt haben. Die zwingenden gesetzlichen Anforderungen an die Angabe von Gesamtpreisen bleiben maßgeblich.

Für die Versandkosten gelten folgende Bedingungen:

Bei einem Bestellwert von mindestens 151,96 € erfolgt die Lieferung versandkostenfrei.

Liegt der Bestellwert unter 151,96 €, betragen die Versandkosten 8,73 €.

Die jeweils anzuwendenden Versandkosten werden während des Checkout-Vorgangs ausgewiesen. Vor Abgabe der verbindlichen Bestellung erhält der Kunde eine Übersicht über den Gesamtbetrag aus Warenpreis und gegebenenfalls anfallenden Versandkosten.

Über die im Bestellprozess ausgewiesenen oder bereits zuvor ordnungsgemäß bekannt gegebenen Kosten hinaus berechnen wir keine zusätzlichen verdeckten Entgelte. Insbesondere werden keine nicht angekündigten Zahlungsgebühren, Steuern, Zollabgaben, Einfuhr- oder Zollabfertigungskosten oder vergleichbaren Zusatzbeträge nachträglich erhoben.

Entstehen aufgrund einer technischen Störung offensichtlich fehlerhafte Angaben zum Warenpreis, zur Verfügbarkeit, zu den Versandkosten oder zur Gesamtsumme, setzen wir uns zeitnah mit dem betroffenen Kunden in Verbindung.

Die weitere Klärung kann eine gesetzlich zulässige Berichtigung, eine rechtmäßig begründete Aufhebung oder eine einvernehmliche Anpassung der Bestellung umfassen. Ein bereits wirksam vereinbarter Preis darf nicht allein aufgrund dieser Bestimmung einseitig geändert werden.

Wird eine bezahlte Bestellung wirksam aufgehoben, erstatten wir die erhaltene Zahlung unverzüglich entsprechend den gesetzlichen Anforderungen.

Eigenschaften und tatsächliche Beschaffenheit der Waren

Für die Kaufentscheidung stellen wir Informationen zu den angebotenen Artikeln bereit und bemühen uns darum, deren wesentliche Eigenschaften möglichst vollständig und zutreffend abzubilden.

Dies betrifft insbesondere Abbildungen, Produktbeschreibungen, technische Merkmale, Materialien, Größen und andere für die Auswahl relevante Angaben.

Die Darstellung einzelner optischer Merkmale kann allerdings von äußeren und technischen Umständen beeinflusst werden. Verschiedene Aufnahmebedingungen, unterschiedliche Bildschirmeinstellungen, produktionsbedingte Unterschiede zwischen Fertigungsserien, manuelle Messungen oder technische Darstellungsverfahren können geringfügige Abweichungen verursachen.

Daher sind innerhalb eines sachlich angemessenen Rahmens leichte Unterschiede hinsichtlich Farbe, Abmessungen, Oberflächenstruktur oder einzelner äußerer Details möglich.

Solche Abweichungen gelten nicht automatisch als vertragsgemäß. Maßgeblich bleiben die vereinbarte Beschaffenheit sowie die gesetzlichen Anforderungen an die Ware.

Weist ein gelieferter Artikel erhebliche Qualitätsmängel auf, ist er beschädigt oder unvollständig, wurde eine falsche Ware geliefert oder besteht eine wesentliche Abweichung von den maßgeblichen Produktangaben, können Kunden die veröffentlichten Kundendienstkontakte nutzen.

Die Prüfung und Bearbeitung solcher Anliegen erfolgt entsprechend den gesetzlichen Mängelrechten und den anwendbaren Rückgabe-, Erstattungs- und Kundendienstregelungen.

Zeitlicher Ablauf nach erfolgreicher Zahlung

Die Auftragsbearbeitung orientiert sich am Zeitpunkt des erfolgreichen Zahlungseingangs und an den betrieblichen Arbeitstagen.

Geht die abgeschlossene Zahlung an einem Arbeitstag vor 18:00 Uhr ein, beginnt die Bearbeitung üblicherweise noch am selben Tag.

Für Zahlungen, die an Arbeitstagen nach 18:00 Uhr oder an Wochenenden beziehungsweise gesetzlichen Feiertagen erfolgreich abgeschlossen werden, erfolgt der Bearbeitungsbeginn normalerweise am nächsten Arbeitstag.

Diese zeitliche Einordnung beschreibt den gewöhnlichen internen Bearbeitungsablauf. Bei einem außergewöhnlich hohen Bestellaufkommen, abweichenden Lagerbeständen, erforderlichen Zahlungsprüfungen, der Kontrolle von Adressangaben, Feiertagen oder anderen sachlich begründeten Umständen kann sich der Beginn oder die Dauer der Bearbeitung verschieben.

Treten ungewöhnliche Schwierigkeiten auf, bemühen wir uns im angemessenen Rahmen um eine entsprechende Information des betroffenen Kunden.

Nach Abschluss der Auftragsbearbeitung wird der Versand normalerweise innerhalb von 1–3 Arbeitstagen veranlasst.

Für die anschließende Zustellung ist unter üblichen Bedingungen mit einer voraussichtlichen Lieferdauer von 8–13 Arbeitstagen zu rechnen.

Diese Angaben sind bei der Planung der Bestellung zu berücksichtigen. Soweit gesetzliche Lieferfristen oder verbindlich vereinbarte Liefertermine bestehen, werden diese durch die Beschreibung gewöhnlicher Bearbeitungs- und Transportzeiten nicht eingeschränkt.

Organisation des Transports und Zustellung

Die Auswahl des mit der Lieferung beauftragten Unternehmens richtet sich nach dem Bestimmungsort und den tatsächlichen logistischen Möglichkeiten der jeweiligen Bestellung.

Als Transportdienstleister kommen DHL Express, FedEx und UPS sowie andere geeignete Beförderungsunternehmen in Betracht. Ein Anspruch auf die Beauftragung eines bestimmten Unternehmens ergibt sich daraus nicht.

Soweit für eine Sendung Informationen zur Sendungsverfolgung bereitgestellt werden, können Kunden diese zur Überprüfung des Transportfortschritts verwenden.

Die tatsächliche Lieferdauer hängt nicht ausschließlich von der internen Versandvorbereitung ab. Transportplanung, Zielregion, Zollbearbeitung, Witterungsverhältnisse, saisonale Versandspitzen, gesetzliche Feiertage, Verzögerungen beim Beförderungsunternehmen und weitere nicht beherrschbare Einflüsse können die Zustellung beeinträchtigen.

Bei auffälligen Sendungsverläufen, erheblichen Verzögerungen, Paketverlusten, beschädigten Lieferungen oder vergleichbaren Transportproblemen können sich Kunden über die auf der Website genannten Kundendienstwege an uns wenden.

Wir unterstützen die Klärung solcher Fälle nach den veröffentlichten Versand- und Kundendienstrichtlinien sowie den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Die Nutzung externer Beförderungsunternehmen entbindet uns nicht von den gesetzlichen Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag.

Empfangsangaben, Lieferhindernisse und Gefahrtragung

Die Zustellung erfolgt an die Lieferanschrift, die der Kunde während des Bestellvorgangs übermittelt hat.

Damit eine ordnungsgemäße Auslieferung möglich ist, müssen die für den Versand erforderlichen Angaben zutreffend und vollständig sein. Hierzu zählen insbesondere der Name des Empfängers, die Anschrift, eine gegebenenfalls für die Lieferung benötigte Telefonnummer und sonstige relevante Zustellinformationen.

Unrichtige oder fehlende Angaben können dazu führen, dass ein Paket nicht zugestellt werden kann, eine erneute Zustellung erforderlich wird oder sich der Transport verzögert.

Entstehen nachweislich aufgrund vom Kunden zu vertretender Fehler zusätzliche Kosten oder Schäden, richtet sich eine mögliche Verantwortlichkeit nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Eine automatische Verpflichtung zur Übernahme sämtlicher daraus entstehender Aufwendungen besteht nicht.

Bei einem Verbrauchsgüterkauf geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich erst über, wenn der Verbraucher oder eine von ihm zur Entgegennahme bestimmte Person, die nicht Beförderungsperson ist, die Ware tatsächlich erhalten hat.

Beauftragt der Verbraucher eigenständig ein Beförderungsunternehmen, ohne eine zuvor von uns angebotene Transportmöglichkeit zu wählen, bestimmt sich ein möglicher früherer Gefahrübergang nach den besonderen gesetzlichen Voraussetzungen.

Die bloße Übergabe einer Ware an einen von uns beauftragten Versanddienstleister führt bei Verbrauchsgüterkäufen daher grundsätzlich noch nicht zum Übergang des Transportrisikos auf den Verbraucher.

Bis zur vollständigen Begleichung des vertraglich geschuldeten Kaufpreises bleibt das Eigentum an der gelieferten Ware bei uns. Gesetzliche Verbraucherrechte werden durch diesen Eigentumsvorbehalt nicht beeinträchtigt.

Möglichkeiten zur Änderung oder Beendigung einer Bestellung

Möchte ein Kunde nach Abgabe seiner Bestellung vom Kauf Abstand nehmen, kann er die hierfür auf der Website veröffentlichten Rückgabe- und Erstattungsverfahren nutzen.

Solange eine Bestellung noch nicht bearbeitet oder versendet wurde, versuchen wir im Rahmen der tatsächlichen Möglichkeiten, einem Stornierungswunsch zu entsprechen.

Ist die Bearbeitung bereits angelaufen, wurde das Paket versendet oder ist die Ware beim Empfänger angekommen, richtet sich die weitere Abwicklung nach den einschlägigen Rückgabe- und Erstattungsbedingungen sowie den gesetzlichen Vorschriften.

Ob eine gewünschte Stornierung vor der Lieferung unmittelbar möglich ist, hängt insbesondere davon ab, ob bereits ein verbindlicher Vertrag besteht und welche gesetzlichen oder wirksam vereinbarten Beendigungsrechte zur Verfügung stehen.

Ein gesetzlich bestehendes Widerrufsrecht wird durch den Bearbeitungs- oder Versandstatus nicht ausgeschlossen.

Auch Ansprüche aufgrund einer mangelhaften, beschädigten, unvollständigen, falsch gelieferten oder wesentlich von der vereinbarten Beschaffenheit abweichenden Ware können über die vorgesehenen Kundendienstwege geltend gemacht werden.

Gesetzlicher Widerruf und zusätzliche Rückgabemöglichkeiten

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu, sofern kein gesetzlicher Ausschluss- oder Erlöschensgrund eingreift.

Die Voraussetzungen für die Ausübung dieses Rechts und die damit verbundenen Rückabwicklungsfolgen richten sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch und den anwendbaren gesetzlichen Informationspflichten.

Die auf unserer Website veröffentlichten Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien enthalten die für die praktische Abwicklung maßgeblichen Informationen. Soweit dort zusätzliche freiwillige Rückgabemöglichkeiten eingeräumt werden, bestehen diese unabhängig vom gesetzlichen Widerrufsrecht.

Eine freiwillig angebotene Rückgabe- oder Umtauschmöglichkeit darf nicht mit den gesetzlichen Rechten bei Sachmängeln gleichgesetzt werden.

Bei Vorliegen eines Mangels stehen dem Käufer insbesondere die gesetzlichen Ansprüche auf Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung zu. Unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen können außerdem Minderung, Rücktritt oder Schadensersatz verlangt werden.

Soweit die gesetzlichen Regelungen über digitale Produkte oder Waren mit digitalen Elementen anwendbar sind, bleiben auch die damit verbundenen Verbraucherrechte bestehen.

Etwaige freiwillige Garantieleistungen sind rechtlich von der gesetzlichen Mängelhaftung zu unterscheiden. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bestehen unabhängig davon, ob eine zusätzliche gewerbliche Garantie angeboten wird.

Weder die Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen noch die organisatorischen Vorgaben unserer Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien dürfen zwingende gesetzliche Ansprüche ausschließen, verkürzen oder von unzulässigen Voraussetzungen abhängig machen.

Prüfung und Bearbeitung von Kundenanliegen

Anfragen zu beschädigten oder fehlerhaften Produkten, fehlenden Bestandteilen, Falschlieferungen, Rücksendungen, Erstattungen und sonstigen Problemen nach dem Kauf werden unter Berücksichtigung der anwendbaren gesetzlichen Regelungen, dieser Geschäftsbedingungen und unserer veröffentlichten Kundendienstrichtlinien bearbeitet.

Zur sachgerechten Zuordnung und Prüfung einer Anfrage kann es erforderlich sein, dass der Kunde geeignete Informationen zur Verfügung stellt.

Dazu können die Bestellnummer, ein Kaufnachweis, Fotografien der betreffenden Ware, eine Beschreibung des festgestellten Problems oder andere für die konkrete Prüfung vernünftigerweise benötigte Angaben gehören.

Der Umfang der erforderlichen Mitwirkung richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Die Geltendmachung gesetzlicher Verbraucherrechte wird nicht von Unterlagen oder Nachweisen abhängig gemacht, die gesetzlich nicht verlangt werden dürfen.

Ordnungsgemäße Nutzung und Mitwirkung der Kunden

Eine zuverlässige Bestellabwicklung setzt voraus, dass Kunden bei der Nutzung des Shops zutreffende Angaben machen und die notwendigen Informationen vollständig übermitteln.

Kunden sind außerdem gehalten, ihre gegebenenfalls verwendeten Kontozugangsdaten sowie Bestell- und Zahlungsinformationen sorgfältig vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.

Die Website darf nicht für betrügerische oder anderweitig rechtswidrige Handlungen eingesetzt werden. Unzulässig sind insbesondere bewusst missbräuchliche Bestellungen, fingierte Zahlungen, die unbefugte Verwendung fremder Zahlungsmittel und vergleichbare Täuschungs- oder Missbrauchshandlungen.

Ebenso sind die für die jeweilige Ware geltenden Nutzungs- und Sicherheitshinweise zu beachten.

Entstehen Schwierigkeiten oder Schäden durch fehlerhafte Kundenangaben, eine unsachgemäße Produktverwendung, die Missachtung von Produktanleitungen oder sonstige dem Kunden zurechenbare Umstände, erfolgt die rechtliche Bewertung anhand der tatsächlichen Verursachung und der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

Eine Verantwortlichkeit des Kunden wird nur im gesetzlich zulässigen Umfang angenommen. Bestehende Ansprüche wegen Produktmängeln oder sonstiger von uns zu vertretender Pflichtverletzungen werden dadurch nicht ausgeschlossen.

Gesetzliche Haftung und ihre Grenzen

Für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten unsererseits beruhen, haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen richtet sich unsere Haftung nach den jeweils anwendbaren gesetzlichen Voraussetzungen. Eine Beschränkung kommt nur in Betracht, soweit sie rechtlich zulässig ist.

Insbesondere bleibt die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit unberührt, wenn diese auf einer von uns zu vertretenden Pflichtverletzung beruhen. Gleiches gilt für zwingende gesetzliche Haftungstatbestände, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten besteht eine Haftung nach den gesetzlichen Maßstäben. Soweit eine Beschränkung zulässig ist, kann sie sich auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beziehen. Wesentlich sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Schäden, die ausschließlich auf einer unsachgemäßen Verwendung der Ware, einer Missachtung maßgeblicher Produktanweisungen, unrichtigen Bestellangaben oder anderen vom Kunden selbst zu verantwortenden Umständen beruhen, begründen keine Haftung unsererseits, soweit die gesetzlichen Vorschriften nichts anderes vorsehen.

Gesetzlich zwingende Verbraucherrechte und Haftungsansprüche bleiben von sämtlichen vorstehenden Regelungen unberührt.

Störungen durch außergewöhnliche äußere Umstände

Auch bei sorgfältiger Organisation können Ereignisse eintreten, die außerhalb unserer angemessenen Kontrolle liegen und die Durchführung einzelner vertraglicher oder technischer Abläufe beeinträchtigen.

Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, außergewöhnlich schwere Wetterlagen, kriegerische Auseinandersetzungen, Epidemien oder Pandemien, Streiks, Unterbrechungen von Transportwegen, behördliche Maßnahmen, Cyberangriffe sowie erhebliche Ausfälle der Kommunikations- oder Stromversorgung.

Andere vergleichbare Ereignisse können ebenfalls berücksichtigt werden, wenn sie außerhalb unserer zumutbaren Einflussmöglichkeiten liegen.

Führen solche Umstände zu Lieferverzögerungen, vorübergehenden Einschränkungen der Website oder tatsächlichen Leistungshindernissen, bestimmen sich die rechtlichen Folgen nach den geltenden Vorschriften und den rechtlich wirksamen Shop-Regelungen.

Wir bemühen uns, die Auswirkungen auf betroffene Kunden im angemessenen und tatsächlich möglichen Umfang zu begrenzen. Soweit es die Situation erfordert, erfolgt eine Kontaktaufnahme zur Klärung der weiteren Vorgehensweise.

Gewöhnliche Schwierigkeiten bei der Lagerverwaltung, interne technische Probleme und sonstige durch angemessene betriebliche Maßnahmen vermeidbare Störungen begründen für sich genommen keine Befreiung von gesetzlichen Leistungspflichten oder Haftungsfolgen.

Insbesondere bleiben Ansprüche auf Rückzahlung, gesetzliche Behelfe bei Nichtleistung oder Verzögerung sowie sonstige zwingende Verbraucherrechte nach Maßgabe des geltenden Rechts bestehen.

Personenbezogene Informationen im Bestellprozess

Soweit im Zusammenhang mit der Nutzung unseres Shops personenbezogene Daten erhoben, verwendet, gespeichert oder anderweitig verarbeitet werden, erfolgt dies nach den anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung, und unter Berücksichtigung unserer veröffentlichten Datenschutzhinweise.

Im Zusammenhang mit Bestellungen kommen Datenverarbeitungen insbesondere für die Bearbeitung von Kaufvorgängen, die Durchführung von Zahlungen, die Organisation der Lieferung, die Kundenkommunikation, die Bearbeitung von Reklamationen und die Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen in Betracht.

Die Verarbeitung ist auf das jeweils rechtlich zulässige, erforderliche und angemessene Maß zu beschränken. Eine Verarbeitung erfolgt nur bei Vorliegen der jeweils erforderlichen datenschutzrechtlichen Voraussetzungen.

Die Einzelheiten zum Umgang mit personenbezogenen Daten und zu den Rechten betroffener Personen ergeben sich aus der geltenden Datenschutzgesetzgebung und der auf unserer Website bereitgestellten Datenschutzerklärung.

Rechte an Shop-Inhalten und digitalen Gestaltungselementen

Texte, Produktfotografien, Grafiken, Logos, Artikelbeschreibungen, Seitengestaltungen, Programmcode, Videos, Bildsymbole und weitere Bestandteile unseres Internetauftritts unterliegen, soweit die gesetzlichen Schutzvoraussetzungen erfüllt sind, dem Urheber-, Marken- oder sonstigen einschlägigen Immaterialgüterrecht.

Eine Nutzung geschützter Inhalte über die gesetzlich erlaubten Grenzen hinaus bedarf grundsätzlich der vorherigen schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Dies betrifft insbesondere das unerlaubte Kopieren, Wiederveröffentlichen, Verbreiten, Verändern, öffentliche Zugänglichmachen, öffentliche Wiedergeben, Verkaufen oder sonstige Verwerten geschützter Bestandteile der Website.

Gesetzliche Nutzungsbefugnisse und Schranken der jeweiligen Schutzrechte werden durch diese Bestimmungen nicht eingeschränkt.

Anpassung der Geschäftsbedingungen

Eine Weiterentwicklung unserer Geschäftsbedingungen kann aufgrund geänderter gesetzlicher Anforderungen, neuer oder angepasster Plattformregeln, betrieblicher Änderungen oder notwendiger Compliance-Maßnahmen erfolgen.

Geänderte Bedingungen werden auf unserer Website bekannt gemacht und gelten ab ihrer Veröffentlichung für künftige Vertragsverhältnisse, soweit sie wirksam einbezogen werden.

Bereits wirksam geschlossene Kaufverträge werden durch eine spätere Veröffentlichung nicht automatisch verändert. Eine Änderung bestehender Vertragsverhältnisse setzt eine entsprechende rechtliche Grundlage oder eine wirksame Vereinbarung voraus.

Rechte, die Kunden aus vorangegangenen Bestellungen bereits erworben haben, bleiben nach den gesetzlichen Bestimmungen bestehen. Dies gilt insbesondere für zwingende Verbraucherrechte und Ansprüche aus der gesetzlichen Mängelhaftung.

Rechtsordnung bei grenzüberschreitenden Bestellungen

Für die über diese Website begründeten Vertragsverhältnisse und die damit verbundenen Rechtsbeziehungen gilt deutsches Recht.

Bei Verträgen mit Verbrauchern berührt diese Rechtswahl jedoch nicht den Schutz, der ihnen durch solche zwingenden Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird, die nach den anwendbaren Regeln des internationalen Privatrechts ohne die Rechtswahl maßgeblich wären.

Insbesondere bleiben die nach der Verordnung (EG) Nr. 593/2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht geschützten Verbraucherpositionen erhalten.

Die Vereinbarung deutschen Rechts führt daher nicht dazu, dass Verbrauchern zwingende gesetzliche Rechte ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen werden, soweit diese nach den maßgeblichen Kollisionsvorschriften anwendbar sind.

Fortbestand der übrigen Vertragsregelungen

Die rechtliche Wirksamkeit dieser Geschäftsbedingungen wird durch die Unwirksamkeit oder Undurchführbarkeit einer einzelnen Bestimmung grundsätzlich nicht insgesamt berührt.

Ist eine Klausel ganz oder teilweise unwirksam, gelten für den betroffenen Regelungsbereich die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

Die übrigen wirksamen Bestimmungen bleiben bestehen, soweit sich aus zwingendem Recht keine andere Rechtsfolge ergibt. Insbesondere bleiben die gesetzlichen Voraussetzungen berücksichtigt, unter denen ein Festhalten am Vertrag für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde.