Versand und Lieferbedingungen

Liefergebiet und Grundlagen der Versandabwicklung

Unsere Versand- und Lieferbedingungen gelten für Bestellungen, die über diese Website aufgegeben und an eine Lieferadresse innerhalb Deutschlands versendet werden. Sie erläutern die Abläufe von der Auftragsbearbeitung bis zur Zustellung und regeln insbesondere Versandkosten, Lieferzeiten, Sendungsverfolgung, Einfuhrabgaben, Zollformalitäten und Lieferungen nach dem DDP-Verfahren.

Wir legen Wert darauf, dass Kunden die finanziellen und organisatorischen Bedingungen ihrer Bestellung bereits vor dem Kaufabschluss nachvollziehen können. Deshalb werden die für den Einkauf maßgeblichen Warenpreise, Versandkosten und sonstigen anfallenden Kosten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben transparent dargestellt.

Ergänzend gelten die auf unserer Website veröffentlichten Zahlungsbedingungen, die Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien, die Widerrufsbelehrung, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und weitere einschlägige Regelungen.

Gesetzlich zwingende Verbraucherrechte haben unabhängig vom Inhalt dieser Versandbedingungen uneingeschränkt Bestand.

Zustellung ausschließlich innerhalb Deutschlands

Unser derzeitiges Lieferangebot ist auf das deutsche Bundesgebiet beschränkt. Eine Bestellung kann daher nur für eine Lieferanschrift aufgegeben werden, die sich innerhalb Deutschlands befindet.

Lieferungen an Adressen außerhalb dieses Gebiets gehören nicht zu unserem regulären Versandangebot. Entsprechende Bestellungen können deshalb gegebenenfalls nicht angenommen oder ausgeführt werden.

Auch innerhalb Deutschlands ist für eine erfolgreiche Zustellung erforderlich, dass die angegebene Anschrift vollständig, überprüfbar und für den vorgesehenen Transport geeignet ist.

Stellt sich nach Eingang einer bereits bezahlten Bestellung heraus, dass eine Lieferung aufgrund einer nicht unterstützten Zielregion, fehlender Anschriftendaten, einer gescheiterten Adressprüfung oder anderer objektiver Zustellhindernisse nicht durchgeführt werden kann, nehmen wir Kontakt mit dem betroffenen Kunden auf.

Ist eine ordnungsgemäße Vertragserfüllung nicht möglich, wird das weitere Vorgehen nach den gesetzlichen Voraussetzungen geklärt. Hierzu können eine rechtlich zulässige Stornierung und die Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen gehören. Ein wirksam bestehender Kaufvertrag wird durch ein solches Lieferhindernis nicht ohne entsprechende Rechtsgrundlage aufgehoben.

Wann eine Bestellung bearbeitet und versendet wird

Die reguläre Auftragsbearbeitung setzt voraus, dass der Kunde die Zahlung bei der Bestellung erfolgreich abgeschlossen hat.

Für den Beginn der Bearbeitung ist der Zeitpunkt des erfolgreichen Zahlungseingangs maßgeblich. Bei Zahlungen, die an einem Arbeitstag vor 18:00 Uhr abgeschlossen werden, beginnen wir normalerweise noch am selben Tag mit der Bearbeitung.

Wird die Zahlung an einem Arbeitstag nach 18:00 Uhr, an einem Wochenende oder an einem gesetzlichen Feiertag abgeschlossen, beginnt die Bearbeitung üblicherweise am darauffolgenden Arbeitstag.

Als Arbeitstage gelten im Rahmen dieser Versandbedingungen grundsätzlich die Tage von Montag bis Freitag, ausgenommen die jeweils geltenden gesetzlichen Feiertage.

Nach Abschluss der internen Bestellbearbeitung wird die Ware normalerweise innerhalb von 1 bis 3 Arbeitstagen zum Versand gebracht.

Der tatsächliche Zeitpunkt der Versandübergabe kann sich verschieben, wenn beispielsweise eine Bestandskontrolle erforderlich wird, die Bestellung einer zusätzlichen Prüfung unterliegt oder Zahlungs- und Adressangaben überprüft werden müssen. Auch die Organisation des Transports, eine erhöhte Anzahl eingehender Bestellungen oder andere sachlich begründete Umstände können den Ablauf beeinflussen.

Kommt es zu einer erheblichen Verzögerung bei der Versandvorbereitung, können Kunden über die veröffentlichten Kundendienstkontakte Auskunft zum Bearbeitungsstand anfordern.

Die genannten Bearbeitungs- und Versandzeiten beschreiben den gewöhnlichen organisatorischen Ablauf. Gesetzlich verbindliche Lieferpflichten und ausdrücklich vereinbarte Liefertermine werden dadurch nicht aufgehoben.

Transportdauer und voraussichtliche Ankunft

Sobald eine Bestellung versendet wurde, beträgt die voraussichtliche Transport- und Zustellzeit 8 bis 13 Arbeitstage.

Diese Zeitspanne basiert auf den üblichen Lieferbedingungen. Sie stellt eine Orientierung für den erwarteten Sendungsverlauf dar und bedeutet nicht, dass die Zustellung an einem bestimmten Kalendertag unter sämtlichen Umständen garantiert werden kann.

Die tatsächliche Beförderungsdauer hängt unter anderem von der logistischen Planung, der konkreten Empfängeranschrift, möglichen Zoll- oder Behördenprüfungen und den Abläufen des jeweiligen Transportdienstleisters ab.

Zusätzlich können außergewöhnliche Wetterlagen, saisonale Transportspitzen, Feiertage, Verzögerungen bei Beförderungsunternehmen sowie andere Umstände außerhalb unserer angemessenen Einflussmöglichkeiten zu einer späteren Zustellung führen.

Wir bemühen uns im Rahmen unserer tatsächlichen und rechtlichen Möglichkeiten um eine ordnungsgemäße Lieferung und unterstützen bei der Klärung auftretender Transportprobleme.

Soweit ein verbindlicher Liefertermin vereinbart wurde oder gesetzliche Lieferfristen maßgeblich sind, gelten diese unabhängig von der allgemeinen Angabe einer voraussichtlichen Versanddauer. Gesetzliche Rechte bei Lieferverzug oder Nichtlieferung bleiben bestehen.

Auswahl des Transportunternehmens

Für die Beförderung der bestellten Artikel werden professionelle Logistikdienstleister eingesetzt.

Abhängig von den konkreten Umständen kann eine Lieferung insbesondere über DHL Express, FedEx oder UPS erfolgen.

Welches Unternehmen eine Sendung tatsächlich übernimmt, wird anhand verschiedener transportbezogener Merkmale bestimmt. Hierzu gehören die Art der bestellten Waren, die jeweiligen Anforderungen des Auftrags, die Lieferanschrift, die verfügbaren Transportverbindungen und die zu erwartenden Versandlaufzeiten.

Die Auswahl richtet sich außerdem nach den zum Versandzeitpunkt bestehenden logistischen Möglichkeiten.

Der für eine konkrete Sendung zuständige Dienstleister ist der Versandbenachrichtigung beziehungsweise den bereitgestellten Sendungsverfolgungsinformationen zu entnehmen.

Soweit Trackingdaten zur Verfügung stehen, kann der Kunde anhand der zugewiesenen Sendungsnummer den Transportstatus überprüfen.

Versandkosten und finanzielle Planungssicherheit

Die Höhe der Versandkosten richtet sich nach dem jeweiligen Bestellwert.

Für Bestellungen mit einem Warenbestellwert ab 151,96 € berechnen wir keine Versandkosten.

Bei einem Warenbestellwert unter 151,96 € fällt eine Versandpauschale von 8,73 € an.

Vor der verbindlichen Übermittlung der Bestellung werden die anfallenden Versandkosten gemeinsam mit dem Warenpreis im Checkout ausgewiesen. Dort kann der Kunde den maßgeblichen Gesamtbetrag vor Abschluss des Kaufs überprüfen.

Die im Bezahlvorgang angezeigte und bestätigte Gesamtsumme umfasst den Warenpreis und die gegebenenfalls anfallenden Versandkosten. Gesetzlich erforderliche Preisbestandteile sind entsprechend den einschlägigen Vorschriften zu berücksichtigen.

Zusätzliche, zuvor nicht mitgeteilte Entgelte werden von uns nachträglich nicht erhoben. Dies betrifft insbesondere verdeckte Zahlungsgebühren, Steuern, Zollabgaben, Importkosten, Zollabfertigungsentgelte und vergleichbare Kosten, über die der Kunde vor Abschluss der Bestellung nicht informiert wurde.

Umsatzsteuer und weitere Bestandteile des Verkaufspreises

Die Preisgestaltung für Lieferungen nach Deutschland erfolgt unter Berücksichtigung der geltenden steuerrechtlichen Anforderungen.

Soweit deutsche Umsatzsteuer oder andere gesetzlich anwendbare Verkaufssteuern anfallen, sind diese im ausgewiesenen Verkaufspreis nach Maßgabe der gesetzlichen Preisangabepflichten enthalten.

Kunden müssen daher für die im Preis enthaltene Umsatzsteuer im Regelfall keinen zusätzlichen Betrag außerhalb des angezeigten Kaufpreises entrichten.

Auch andere notwendige Abgaben und Kosten sind im Warenpreis berücksichtigt, soweit wir ausdrücklich erklären, dass sie bereits eingerechnet sind oder von uns übernommen werden.

Für die Bestellung sind die im Checkout ausgewiesenen Warenpreise, die zutreffenden Steuerangaben, die Versandkosten und der daraus ermittelte Gesamtbetrag maßgeblich.

Soweit für eine Transaktion die Ausstellung oder Bereitstellung einer Rechnung beziehungsweise eines steuerlichen Nachweises gesetzlich erforderlich ist, erfolgt dies entsprechend den einschlägigen Vorschriften und den tatsächlichen Umständen der jeweiligen Bestellung.

Einfuhrabgaben und zollbezogene Kostenübernahme

Bei Bestellungen, für deren Lieferung nach Deutschland eine Einfuhr erforderlich ist, werden die anfallenden Zollformalitäten und die damit verbundenen Kosten nach den jeweiligen Versandbedingungen organisiert.

Für die betreffenden Lieferungen übernehmen wir beziehungsweise ein von uns beauftragter Logistikdienstleister grundsätzlich die Abwicklung der einschlägigen Zollgebühren, Einfuhrabgaben und Zollabfertigungskosten.

Der Kunde muss diese Kosten im gewöhnlichen Lieferablauf nicht eigenständig bei einer Zollstelle begleichen. Ebenso ist grundsätzlich keine gesonderte Zahlung entsprechender Importkosten bei der Entgegennahme der Sendung vorgesehen.

Dies gilt im Rahmen der für die Bestellung zugesagten Kostenübernahme und der geltenden gesetzlichen Vorschriften.

Sollten ein Transportunternehmen, eine Zollbehörde oder ein anderer Beteiligter bei der Zustellung dennoch zusätzliche Zahlungen für Zölle, Einfuhrabgaben oder die Zollabfertigung verlangen, empfehlen wir, die Forderung vor einer Zahlung durch unseren Kundenservice prüfen zu lassen.

Kunden können hierfür die auf unserer Website veröffentlichten Kontaktmöglichkeiten nutzen.

Eine nachträgliche Berechnung von Einfuhrsteuern, Zollkosten oder sonstigen zuvor nicht bekannt gegebenen Gebühren durch unseren Online-Shop erfolgt nicht.

Lieferungen nach dem DDP-Verfahren

Für geeignete Bestellungen, bei denen Waren nach Deutschland eingeführt werden müssen, verwenden wir üblicherweise das Liefermodell DDP. Die Abkürzung steht für „Delivered Duty Paid“ und bezeichnet eine Lieferung unter Übernahme der entsprechenden Einfuhrabgaben durch den Verkäufer nach Maßgabe der vereinbarten Lieferbedingungen.

Ob dieses Verfahren für eine konkrete Bestellung angewendet wird, richtet sich nach der tatsächlichen Versandorganisation.

Beim DDP-Verfahren werden die einschlägigen Einfuhrabgaben, Zölle und Zollabfertigungskosten grundsätzlich vor der Übergabe der Waren durch uns oder durch beauftragte Dienstleister abgewickelt.

Dadurch ist im gewöhnlichen Verlauf weder eine eigenständige Importverzollung durch den Empfänger noch eine zusätzliche Zahlung entsprechender Einfuhrkosten bei der Zustellung erforderlich.

Abweichende Transport- oder Zollverfahren können notwendig werden, wenn die Art der Waren, der gewählte Versandweg oder verbindliche rechtliche Anforderungen dies erfordern. Soweit für die jeweilige Bestellung eine andere Lieferregelung vorgesehen ist, informieren wir den Kunden darüber im Voraus.

Bei einer DDP-Lieferung entspricht der im Checkout bestätigte und bezahlte Gesamtbetrag dem Betrag, den der Kunde für diese Bestellung an unseren Online-Shop zu entrichten hat.

Davon zu unterscheiden sind gegebenenfalls durch die eigene Bank, den Kartenherausgeber oder den Zahlungsdienstleister berechnete Entgelte. Solche Kosten können beispielsweise bei einer Währungsumrechnung oder grenzüberschreitenden Zahlung entstehen. Ihre Höhe wird von dem jeweiligen Finanzinstitut festgelegt und nicht von unserem Online-Shop erhoben oder kontrolliert.

Die Verwendung des DDP-Verfahrens schließt gesetzlich vorgesehene Zollkontrollen, Warenprüfungen oder sonstige behördliche Maßnahmen nicht aus.

Zollverfahren, Sicherheitskontrollen und behördliche Prüfungen

Während der Beförderung können einzelne Sendungen einer Prüfung durch Zollbehörden, andere zuständige Stellen oder beteiligte Logistikunternehmen unterliegen.

Abhängig von der jeweiligen Lieferung können dabei Warenangaben, Importdokumente, sicherheitsrelevante Informationen, Empfängeridentitäten oder andere für die ordnungsgemäße Einfuhr und Zustellung erforderliche Daten überprüft werden.

Solche Kontrollen gehören zu den regulären behördlichen und logistischen Verfahren. Ihre Durchführung kann zusätzliche Zeit beanspruchen und den ursprünglich erwarteten Zustelltermin beeinflussen.

Auf die Bearbeitungsdauer unabhängiger Behörden und Transportdienstleister haben wir keinen unmittelbaren Einfluss. Soweit möglich, unterstützen wir Kunden dennoch bei der Klärung des aktuellen Sendungs- oder Zollstatus.

Werden für eine rechtmäßige Prüfung ergänzende Informationen zur Lieferanschrift, zur Identität des Empfängers, zur Zollabfertigung oder zur Transportabwicklung benötigt, ist eine angemessene Mitwirkung des Kunden erforderlich, soweit die jeweilige Anforderung rechtlich zulässig und sachlich notwendig ist.

Diese Mitwirkungspflicht bedeutet nicht, dass der Empfänger zusätzliche, vor der Bestellung nicht offengelegte Einfuhr- oder Bearbeitungsgebühren bezahlen muss.

Unterlagen für Transport und Einfuhr

Je nach Versandart, Warenbeschaffenheit und gesetzlichen Anforderungen können bei der Bearbeitung einer Bestellung transport- oder zollbezogene Dokumente erstellt beziehungsweise der Sendung beigefügt werden.

Dazu gehören gegebenenfalls Handelsrechnungen, Transportpapiere, Zollabfertigungsunterlagen, Versandetiketten und weitere gesetzlich erforderliche Dokumente.

Diese Unterlagen werden für die Organisation des Warenversands, die Durchführung notwendiger Zollverfahren, die Einhaltung rechtlicher Vorschriften und die sonstige logistische Bearbeitung verwendet.

Damit die erforderlichen Angaben ordnungsgemäß übernommen werden können, müssen die vom Kunden bereitgestellten Informationen richtig und vollständig sein.

Die Verarbeitung personenbezogener Angaben im Rahmen solcher Dokumentationspflichten erfolgt unter Beachtung der jeweils anwendbaren Datenschutzvorschriften.

Sendungsverfolgung und unterschiedliche Paketlaufzeiten

Nach der Versandübergabe erhalten Kunden üblicherweise Informationen, mit denen sich die weitere Beförderung nachvollziehen lässt.

Wurde für das Paket eine Sendungsnummer bereitgestellt, kann diese zur Abfrage des aktuellen Transportstatus verwendet werden.

Die angezeigten Informationen stammen aus den Erfassungssystemen der beteiligten Logistikunternehmen. Da einzelne Ereignisse nicht immer unmittelbar übertragen oder synchronisiert werden, können zeitliche Unterschiede zwischen einer tatsächlichen Paketbewegung und ihrer Anzeige auftreten.

Wenn eine Sendungsverfolgung über einen längeren Zeitraum keine neuen Informationen enthält, kann zunächst eine erneute Abfrage zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll sein.

Bei weiterhin unklarem Verlauf stehen die veröffentlichten Kundendienstkanäle für eine entsprechende Anfrage zur Verfügung.

Enthält eine Bestellung mehrere Pakete, kann jedes Paket eine eigene Sendungsnummer erhalten. Auch die zugehörigen Versand- und Zustelltermine können voneinander abweichen.

Teillieferungen innerhalb einer Bestellung

Nicht jede Bestellung muss vollständig in einem einzigen Paket versendet werden.

Wenn es aufgrund der Warenverfügbarkeit, der Lagerorganisation, der Größe einzelner Artikel oder anderer logistischer Anforderungen sinnvoll oder erforderlich ist, kann die Versendung auf mehrere Pakete aufgeteilt werden.

Durch eine solche Aufteilung entstehen für den Kunden keine zusätzlichen Versandkosten.

Einzelne Teilsendungen können von unterschiedlichen Beförderungsunternehmen übernommen werden. Entsprechend sind verschiedene Trackingnummern und unterschiedliche voraussichtliche Ankunftszeiten möglich.

Die Zustellung eines Teils der bestellten Waren bedeutet nicht, dass noch ausstehende Artikel automatisch storniert wurden.

Unsere bestehenden Lieferpflichten hinsichtlich der übrigen bestellten Waren bleiben nach Maßgabe des Kaufvertrags und der gesetzlichen Vorschriften bestehen.

Erreichbarkeit des Empfängers und Richtigkeit der Lieferdaten

Für eine erfolgreiche Zustellung müssen die übermittelten Empfängerinformationen eine ordnungsgemäße Beförderung und gegebenenfalls notwendige logistische oder zollrechtliche Überprüfungen ermöglichen.

Der Kunde ist daher gehalten, den Namen des Empfängers, die Lieferanschrift, die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse und sonstige erforderliche Angaben wahrheitsgemäß, zutreffend und vollständig einzutragen.

Besondere Schwierigkeiten können entstehen, wenn die Anschrift fehlerhaft oder unvollständig ist, Kontaktdaten nicht verwendet werden können, eine notwendige Verifizierung scheitert oder der Empfänger bei einem erforderlichen Zustellversuch nicht erreichbar ist.

Auch eine verweigerte Annahme oder die unterlassene Mitwirkung bei rechtmäßigen und angemessenen Transport- beziehungsweise Zollprüfungen kann die Lieferung beeinträchtigen.

Führt ein dem Kunden zurechenbarer Umstand zu einer fehlgeschlagenen Zustellung, einer Verzögerung, einer Rücksendung des Pakets oder zusätzlichen Aufwendungen, kommt eine Verantwortlichkeit nur nach den gesetzlichen Voraussetzungen in Betracht.

Dabei können ausschließlich angemessene, tatsächlich entstandene und nachweisbare Kosten beziehungsweise Schäden berücksichtigt werden, soweit hierfür eine rechtliche Anspruchsgrundlage besteht.

Bemerkt der Kunde nach Abschluss der Bestellung, dass seine Lieferdaten nicht korrekt sind, sollte er sich möglichst frühzeitig an unseren Kundendienst wenden.

Nach Beginn der Bearbeitung oder nach Übergabe der Sendung an den Beförderungsdienstleister kann eine Änderung der Empfängerangaben aus technischen oder organisatorischen Gründen unter Umständen nicht mehr durchgeführt werden.

Wenn eine Zustellung scheitert oder eine Sendung zurückkommt

Kann ein Paket nicht zugestellt werden oder wird es an den Absender zurückbefördert, sollte der betroffene Kunde zeitnah Kontakt mit uns aufnehmen.

Mögliche Ursachen sind insbesondere eine unzutreffende Anschrift, ungültige Kontaktdaten, ein erfolgloser Zustellversuch ohne mögliche Übergabe, eine Annahmeverweigerung oder fehlende Angaben für eine rechtmäßig erforderliche Prüfung.

Nach Eingang der Mitteilung prüfen wir, soweit möglich, den Bearbeitungsstand der Bestellung, die Rückmeldungen des Transportdienstleisters und gegebenenfalls den Status der Zollabfertigung.

Anhand dieser Informationen und der einschlägigen gesetzlichen sowie vertraglichen Regelungen klären wir gemeinsam mit dem Kunden, ob eine erneute Zustellung, eine Rückerstattung oder eine andere sachgerechte Lösung in Betracht kommt.

Hat der Kunde das Lieferhindernis durch falsche Angaben oder die schuldhafte Verletzung einer zumutbaren Mitwirkungspflicht verursacht, können daraus entstandene angemessene und belegbare Mehrkosten im gesetzlich zulässigen Umfang berücksichtigt werden.

Ein pauschaler Ausschluss von Erstattungsansprüchen oder die automatische Belastung des Kunden mit sämtlichen Rücktransportkosten ist damit nicht verbunden.

Wird die Annahme einer Sendung verweigert, sind zudem die gesetzlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen eines etwaigen Widerrufs gesondert zu beachten. Die bloße Annahmeverweigerung ersetzt nicht in jedem Fall eine erforderliche Widerrufserklärung.

Umgang mit außergewöhnlichen Lieferverzögerungen

Während eines Transports können Störungen auftreten, die sich trotz angemessener Vorbereitung nicht vollständig vermeiden lassen.

Zu den möglichen Ursachen gehören Naturereignisse und andere Fälle höherer Gewalt, erhebliche Verkehrs- oder Logistiküberlastungen, ungünstige Witterung, größere öffentliche Ereignisse, Transportbeschränkungen, Streiks, technische Systemausfälle sowie Verzögerungen durch Beförderungsunternehmen, Zollstellen oder andere zuständige Behörden.

In solchen Fällen bemühen wir uns, die verfügbaren Informationen zum Verlauf der betroffenen Bestellung einzuholen und dem Kunden bei der Klärung des Lieferstatus zu helfen.

Eine Anfrage ist insbesondere sinnvoll, wenn über längere Zeit keine neuen Sendungsinformationen vorliegen, ein Paket ungewöhnlich zurückgeleitet wird, ein Verlust vermutet werden muss oder sonstige erhebliche Abweichungen im Transportverlauf auftreten.

Zur Bearbeitung können wir die Angaben des Transportdienstleisters, den jeweiligen Zollstatus und die tatsächlichen Umstände der Bestellung heranziehen.

Weder außergewöhnliche Transportereignisse noch die Einschaltung externer Logistikunternehmen führen automatisch zum Wegfall unserer gesetzlichen Verpflichtungen.

Insbesondere bleiben die Rechte von Verbrauchern bei Lieferverzug, ausbleibender Lieferung oder anderen Leistungsstörungen sowie gesetzliche Rücktritts-, Erstattungs-, Widerrufs- und Schadensersatzansprüche unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen erhalten.

Warenkontrolle nach der Entgegennahme

Nach Erhalt der Sendung empfehlen wir, sowohl die äußere Verpackung als auch den Inhalt zeitnah auf erkennbare Auffälligkeiten zu überprüfen.

Hierbei sollte insbesondere darauf geachtet werden, ob die Ware beschädigt ist, Bestandteile fehlen, ein anderer Artikel als bestellt geliefert wurde oder sonstige Abweichungen zwischen Bestellung und Lieferung bestehen.

Falls ein Problem festgestellt wird, kann es für die spätere Klärung hilfreich sein, den Zustand der Sendung nachvollziehbar zu dokumentieren.

Geeignete Nachweise können beispielsweise Fotografien des Produkts, der äußeren Verpackung, des Versandetiketts, der beschädigten Stellen oder sonstige aussagekräftige Unterlagen sein.

Kunden können sich mit entsprechenden Anliegen an die auf der Website genannten Kundendienstkontakte wenden.

Die weitere Bearbeitung richtet sich nach den veröffentlichten Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien, der Widerrufsbelehrung und den jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften.

Die empfohlene zeitnahe Prüfung ist keine Voraussetzung für die Entstehung oder Ausübung gesetzlicher Verbraucherrechte.

Insbesondere führt eine unterlassene sofortige Kontrolle oder eine nicht unmittelbar erfolgte Meldung eines Mangels bei einem Verbrauchsgüterkauf nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Gewährleistungsansprüche.

Gefahrtragung bei Beschädigung oder Verlust

Wird eine Ware auf dem Transport beschädigt oder geht sie verloren, richtet sich die Verantwortung nach den geltenden gesetzlichen Regelungen über die Gefahrtragung.

Bei einem Verbrauchsgüterkauf trägt grundsätzlich der Verkäufer das Risiko des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung bis zur tatsächlichen Übergabe an den Verbraucher oder an eine von ihm zur Entgegennahme bestimmte Person, die nicht Beförderungsperson ist.

Eine gesetzliche Ausnahme kann insbesondere gelten, wenn der Verbraucher selbstständig einen Beförderer beauftragt, ohne eine zuvor vom Verkäufer angebotene Transportmöglichkeit zu nutzen.

Die Übergabe an einen von uns ausgewählten Logistikdienstleister stellt für sich genommen daher grundsätzlich noch keinen Gefahrübergang auf den Verbraucher dar.

Unabhängig davon, welcher Transportdienstleister eingesetzt wird, bearbeiten wir berechtigte Ansprüche wegen Verlusts, Transportschäden oder nicht ordnungsgemäßer Lieferung nach Maßgabe des anwendbaren Rechts.

Rücksendung, Erstattung und Umtausch

Möchte ein Kunde Waren zurückgeben, einen Umtausch beantragen oder eine Rückerstattung geltend machen, gelten die auf unserer Website veröffentlichten Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschbedingungen sowie die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

Dies gilt sowohl für entsprechende Anträge nach unseren veröffentlichten Rückgaberegelungen als auch für die Ausübung gesetzlicher Rechte, wobei die jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen voneinander zu unterscheiden sind.

Bei Rückgabeanträgen, die die Voraussetzungen unserer Rückgaberichtlinie erfüllen, übernehmen wir die Rücksendekosten.

Besteht ein gesetzlicher Anspruch auf eine kostenfreie Rücksendung, insbesondere im Zusammenhang mit einer gesetzlich geschuldeten Nacherfüllung, bleibt dieser Anspruch unabhängig von den Bedingungen einer freiwilligen Rückgabemöglichkeit bestehen.

Für Bestellungen, bei denen die Voraussetzungen einer Erstattung erfüllt sind, erfolgt die Rückzahlung grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel. Zwingende gesetzliche Vorgaben zur Rückzahlung und zu den Erstattungsfristen haben Vorrang.

Die organisatorische Durchführung von Rücksendungen, Erstattungen und Umtauschvorgängen erfolgt nach unserer veröffentlichten Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie, soweit deren Bestimmungen mit geltendem Recht vereinbar sind.

Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt von freiwilligen Rückgabe- oder Umtauschregelungen unabhängig. Ebenso bestehen gesetzliche Gewährleistungsrechte bei mangelhaften Waren unabhängig davon, ob die Voraussetzungen für eine freiwillige Warenrückgabe erfüllt sind.

Die im Rahmen einer DDP-Lieferung vorgesehene Übernahme von Einfuhrabgaben und Zollkosten hat keine einschränkende Wirkung auf gesetzliche Widerrufs-, Erstattungs- oder Mängelrechte.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Mitwirkung bei Einfuhrvorgängen

Für Bestellungen und Lieferungen innerhalb Deutschlands sind die jeweils anwendbaren deutschen und europäischen Rechtsvorschriften maßgeblich.

Dies umfasst insbesondere die für Warenimporte, Zollabfertigung, Besteuerung, Zahlungsabwicklung, Warenbeförderung und Verbraucherschutz geltenden Bestimmungen.

Kunden müssen die im jeweiligen Zusammenhang rechtmäßig bestehenden Anforderungen beachten und bei erforderlichen Verfahren im gesetzlich vorgesehenen und zumutbaren Umfang mitwirken.

Änderungen von Zollvorschriften, steuerrechtlichen Bestimmungen, behördlichen Anforderungen oder logistischen Rahmenbedingungen können Auswirkungen auf die praktische Durchführung einzelner Bestellungen haben.

Wird eine Anpassung der Abwicklung aus solchen Gründen erforderlich, treffen wir unter Berücksichtigung der tatsächlichen Situation und der geltenden gesetzlichen Vorschriften angemessene Maßnahmen.

Bereits vereinbarte Vertragsbedingungen und die gesetzlich bestehende Kostenverteilung können dabei nicht ohne entsprechende Rechtsgrundlage einseitig zulasten des Kunden verändert werden.

Sollte eine Regelung dieser Versandbedingungen mit zwingendem Verbraucherrecht oder anderen unabdingbaren gesetzlichen Vorschriften unvereinbar sein, haben die betreffenden gesetzlichen Bestimmungen Vorrang.

Fortentwicklung der Versandbedingungen

Veränderungen der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können eine Überarbeitung unserer Versand- und Lieferbedingungen erforderlich machen.

Mögliche Anlässe hierfür sind insbesondere neue gesetzliche Vorschriften, geänderte steuerrechtliche Anforderungen, Anpassungen von Plattformregeln, Änderungen der Transportorganisation oder sachlich begründete betriebliche Entwicklungen.

Aktualisierte Versandbedingungen werden auf unserer Website veröffentlicht und gelten ab ihrer Veröffentlichung für künftige Bestellungen, soweit sie wirksam in das jeweilige Vertragsverhältnis einbezogen werden.

Eine spätere Änderung dieser Bedingungen wirkt sich nicht automatisch auf zuvor rechtswirksam geschlossene Kaufverträge aus.

Insbesondere bleiben gesetzlich geschützte Verbraucherrechte sowie Ansprüche aus bereits zustande gekommenen Bestellungen nach Maßgabe der bei Vertragsschluss geltenden Vereinbarungen und der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen bestehen.